Dipl. Des. Heike Raap
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26. Juli bis 6. September 2010
Sonnenapotheke im Kirchenweg 20, Nürnberg

„Schatz, wo stehen denn die Floskeln?“

Die Arbeit „Schatz, wo stehen denn die Floskeln?“ irritiert, indem sie harmlose Vorratsdosen in einen bis dahin ungewohnten Kontext setzt. Vorratsdosen, die gemeinhin physisch greifbare Dinge beherbergen, dienen nun als symbolisches Behältnis für virtuelle, abstrakte Inhalte. Dieser Gegensatz ist es, der die Neugierde weckt. Kaum einer geht vorbei, ohne den Deckel anzuheben und zumindest verstohlen einen Blick hineinzuwerfen. Was mag darin sein?

Als Produktdesignerin begrüße ich diese Reaktion ungemein, wird doch so nicht nur der Intellekt, sondern auch die haptische Seite angesprochen. Diese Arbeit wurde mit einem Augenzwinkern erstellt, welches gut zu dem verlegenen Schmunzeln derjenigen passt, welche den Deckel wieder aufsetzen und sich fragen, was sie denn eigentlich erwartet haben zu sehen.

1 Projektblatt: raap_flosk.pdf (160 KB)
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